Das Auge hat sich neben anderen Körperteilen als wichtiger Informant über den Zustand des Menschen (Körper und Seele) bewährt. Im Auge lassen sich Veranlagungen und Neigungen zu Krankheiten erkennen. Umwelteinflüsse oder auch physiologische und psychische Faktoren führen zu typischen Zeichen im Auge.
Ähnlich der Reflexzonen konnten auch Segmente der Iris verschiedenen Körperorganen zugeordnet werden (siehe Topografie). Spezielle Phänomene in der Iris lassen auf mögliche Krankheiten oder Schwachstellen schliessen. Die Augendiagnose gibt somit Hinweise auf mögliche Störungen, ist aber nicht als Diagnoseverfahren zu verstehen. Wir sehen also nicht, ob ein Patient eine Blasenetzündung hat oder unter Gallensteinen leidet. Man erhält aber konkrete Hinweise auf Organe oder Organsysteme, welche beim Patienten besonders beachtet werden sollten.
Die Irisdiagnose wird bei uns in Kombination mit anderen Untersuchungsmethoden angewendet
Konstitutionen Als Konstitution bezeichnet man die angeborene oder erworbene Summe aller positiven und negativen Veranlagungen. Daraus ergeben sich Dispositionen, also Neigungen an den, durch die Konstitution, festgelegten Schwachstellen zu erkranken.
Hämatogene Konstitution Braune Augen Tendenz:
- Störungen der Blutsäfte (Dyskrasie) - Mangel an bestimmten Mineralien und Spurenelementen (Katalysatoren) - erhöhte Neigung zu Stoffwechselerkrankungen - subakute Krankheitsprozesse mit vermehrt degenerativer Verlaufsform - schwache Fieberaktivität – wenn aber Fieber, dann erhöhte pathologische Wertung