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Im Rahmen der gesamthaften Betrachtung des Menschen als fliessender Organismus werden Sie unter vielschichtigen Gesichtspunkten therapiert. Das Symptom ist der Ausdruck einer lange vorangegangenen Störung. Auch die Krankheit ist unter Umständen nur als Symptom zu betrachten.

Verdeutlicht am Beispiel Kopfschmerzen:

Hier spielen viele Faktoren mit, welche einzeln beurteilt werden. Wie ist der Zustand der Zähne? Wie ist der Schlafplatz? Wie ist schwerpunktmässig die Ernährung? In welchem Zustand ist der Darm? Sind die Schleimhäute belastet? Daraus ergibt sich eine vermehrte durchlässigkeit für Giftstoffe und Stoffwechselabfallprodukte. Dies wiederum führt zu einer vermehrten Belastung des Lymphsystems welches als Filterfunktion und Teil des Immunsystem beansprucht bzw. belastet wird (Organe haben auch Lymphe). Die vermehrten Toxine (Giftstoffe) belasten wiederum die Leber (dies kann zu typischen Leberkopfschmerzen meist mit Schmerzmaximum über bzw. hinter dem rechten Auge führen). Die Leber wiederum ist in ihrer Filterfunktion und als galleförderndes Organ eingeschränkt was wiederum zu Verdauungs-beschwerden mit Fettunverträglichkeit oder Blähungen und Verstopfung einhergeht.

Nahrungsmittelunverträglichkeiten oder vermehrte Fäulnis- und Gärungsprozesse im Darm führen zu vermehrter Bildung von Fuselalkoholen die wiederum die Leber belastet und zu diffusen Kopfschmerzen, Müdigkeit etc. führen können.

Dies ist nur ein kleines Beispiel zum Thema Kopfschmerzen. Natürlich gibt es noch viele weitere Faktoren, seien diese medikamentöser Natur oder durch Fehlhaltungen des Bewegungsapparates, durch Wettereinflüsse, Hormonen etc. die für Kopfschmerzen verantwortlich sein können.

Was will ich damit zeigen? Einem gefühlten Problem oder Beschwerden liegen oft eine Verkettung von Ursachen zugrunde. Diesen gehen wir auf den Grund, sei dies durch gezielte Testverfahren, die körperliche Untersuchung, das Gespräch, die Augendiagnose, segmentale Beurteilungen und weiteren Abklärungsmöglichkeiten.

Wenn es um Symptome bzw. Krankheiten geht, werden auch immer Themen wie Säure-Basenhaushalt, Allergien, Stress, Lebensgewohnheiten, Übergewicht, Ernährung, Schlafstörungen, Schlafplatz-Situation, Arbeitsergonomie, psychosomatische Störungen u.v.a. im Zusammenhang und als Verkettungen betrachtet. So ermöglicht es uns eine gesamthafte Einschätzung der körperlichen Situation zu machen.




 
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